Markenauswahl

Wählen Sie eine Geschäftseinheit:

A brand of Bouygues Energies & Services
Kummler+Matter EVT

Hazel Baillard, Sanitärinstallateurin

20.12.2022Bouygues Energies & Services

Eine Sanitärinstallateurin ist in der Berufswelt immer noch eine Ausnahme. Deshalb stellen wir Ihnen heute Hazel Baillard genauer vor, die wir in einem Gebäude in Thônex, das gerade renoviert wird, getroffen haben. Die 30-Jährige berichtet voller Leidenschaft von ihrem Beruf und findet ermutigende Worte für alle, die sich für den gleichen Karriereweg interessieren.

Es ist ein toller Beruf, denn es wird einem nie langweilig!

Hazel Baillard, Sanitärinstallateurin

Was hat dich zu einer Ausbildung zur Sanitärinstallateurin bewogen?

Ich hatte damals bereits ein EFZ als Offset-Druckerin und habe in einer Druckerei in Vernier gearbeitet. Da die Branche immer mehr auslagert, habe ich über eine Umschulung nachgedacht, und dabei kam mir der Bereich Gebäudetechnik in den Sinn. Ich traf Xavier Combey (Anm. d. Red.: damals Leiter der Sanitärabteilung), der mir ein zweimonatiges Praktikum als Montagehelferin anbot. Da mir die Arbeit sehr viel Freude bereitet hat, habe ich anschliessend mit der neuen Ausbildung begonnen.

Wie verlief deine Ausbildung?

Ich hatte das Glück, ausgezeichnete Ausbildner an meiner Seite zu haben, die ihr Know-how und ihre Erfahrung mit mir geteilt haben. Mit ihnen lernte ich alles über die Planung von Arbeiten, die Installation von Trinkwasser- und Abwassersystemen, die Montage von Sanitäranlagen und Notfalleinsätzen. 

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

Ich arbeite meistens auf grossen Baustellen, entweder zu zweit oder in kleinen Teams. Dabei arbeite ich häufig mit Didier Deconche zusammen, einem meiner Ausbildner. Didier und ich ergänzen uns sehr gut – er mit seiner über 30-jährigen Erfahrung und ich mit meinem Wissen über die aktuell geltenden Vorschriften. Die technische Seite ist mit Abstand das, was ich am meisten mag: eine Installation sorgfältig planen, die Ausführungspläne genau analysieren, Probleme erkennen. Ich mag gute Arbeit und bin manchmal sogar ein wenig zu perfektionistisch.

Welche Fähigkeiten benötigst du für deinen Beruf?

Ein gutes technisches Verständnis ist das A und O. Im Sanitärbereich müssen viele Berechnungen durchgeführt werden. Deshalb ist es durchaus hilfreich, wenn man ein Faible für logisches Denken und Mathematik hat. Darüber hinaus gehören ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und handwerkliches Geschick zu den wichtigsten Grundvoraussetzungen.

Es ist ein Bereich, in dem Frauen noch nicht sehr stark vertreten sind. Wie ist das für dich?

Am Anfang reagieren andere vielleicht etwas erstaunt, doch sie gewöhnen sich sehr schnell daran. Für mich macht es keinen Unterschied, ob man eine Frau oder ein Mann ist. Auf einer Baustelle herrscht ein sehr gemeinschaftliches Miteinander: Jeder hat seine Rolle und man muss zusammen gute Arbeit leisten. Deshalb spielen Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung eine entscheidende Rolle.

Was würdest du jungen Menschen raten, die noch unsicher sind, ob diese Ausbildung die richtige Wahl für sie ist?

Es ist wirklich ein toller Beruf! Denn es wird einem nie langweilig. Und wenn man, wie ich, nicht für eine sitzende Tätigkeit gemacht ist, ist es genau die richtige Wahl.

Was machst du in deiner Freizeit?

Ich gehe gerne zu Festivals, Konzerten und ins Theater. Ich schaue sehr gerne russische Filme und liebe zeitgenössische Kunst. Ausserdem bin ich ein sehr neugieriger Mensch. Und ich feiere auch gerne.

Vielen Dank, liebe Hazel, für dieses Gespräch. Dank dir haben wir einen genaueren Einblick in den Beruf des Sanitärinstallateurs bzw. der Sanitärinstallateurin erhalten – ein Beruf, der immer mehr an Wertschätzung gewinnt und gute Berufsaussichten verspricht.

Entdecke unsere offenen Stellen

Wir suchen laufend Talente, welche mit ihrer Leidenschaft, Motivation und ihren Ideen die Gebäudetechnik und die Infrastrukturen von heute und morgen prägen. Together furher – Gemeinsam weiter!

Mehr erfahren